Nachrichten

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Tätigkeiten der Borchert Consulting & Research AG. Frühere Nachrichten finden Sie in unserem Archiv. 


  • 20.06.2017
    Seemacht im östlichen Mittelmeer: Wirtchaftliche Perspektiven

    Der östliche Mittelmeerraum verbindet Europa, das nördliche Afrika und Asien miteinander. Als "Verbindungsraum" liegt die Region im Wirkungsfeld der Kräfte, die die Entwicklungen in den Nachbarregionen prägen. Gleichzeitig ist Stabilität oder Instabilität in Mittelmerraum für die Sicherheit und Prosperität der angrenzenden Regionen von zentraler Bedeutung. Allerdings konzentriert sich die Diskussion in der Regel auf landseitige Aspekte. Deshalb nahm das Kiel International Seapower Symposium 2017 vor allem die maritime Dynamik in den Fokus. Im Rahmen des ersten Panels gaben RADM (ret) Chris Parry, Universität Reading (Grossbritannien), Georgios Protopapas, Center for International Strategic Analyses (Griechenland), Dr. Eric Thompson, Center for Naval Analyses (USA) und Heiko Borchert einen einführenden Überblick über wirtschaftliche und strategische Rahmenbedingungen. Heiko Borchert betrachtete in seiner Präsentation primär die ökonomische Sicht. Dabei beleuchtete er fünf Themen: Handels- und Investitionsmuster, die Rolle der Hafeninfrastruktur, Verflechtungen im Rüstungskontext und Energiesicherheit.

  • 01.06.2017
    UDT 2017: Blick auf das künftige maritime Umfeld

    Wie entwickelt sich das maritime Umfeld bis 2050? Diese Frage diskutiertern RADM (ret) Simon Williams, Chariman Defence & Security, Clarion Events, Lee Willett, Fachjournalist für maritime Fragen und ehemaliger Herausgeber der Zeitschrift Jane's Navy International, und Heiko Borchert am dritten Tag der Fachkonferenz UDT, die vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 in Bremen stattfand. Lee Willett präsentierte dazu einen Überblick laufender Beschaffungsvorhaben bis 2030. Darauf aufbauend ging Heiko Borchert auf Trendentwicklungen ein, die das maritime Umfeld bis 2050 prägen werden. Er betonte dabei insbesondere die sich abzeichenende Verlagerung des Schwerpunkts weltwirtschaftlicher Entwicklungen sowie demografische Veränderungen - letztere betreffen nicht nur Aspekte wie die Rekrutierung und die Crew-Konzepte der Marine, sondern beeinflussen darüber hinaus auch Themen wie die künftigen Ausgabenschwerpunkte von Regierungen und die gesellschaftliche Risikopräferenz.

  • 17.05.2017
    AUV-Symposium in Den Helder

    Aktuelle Einsätze unbemannter Systeme im Rahmen der Minenabwehr und der Kampfmittelbeseitigung sowie ein Ausblick auf künftige Anwendungsfelder waren Gegenstand des AUV-Symposiums der niederländischen Marine, welches das Kommando der Minentaucher am 17. Mai 2017 in Den Helder organisiert hat. Heiko Borchert verdeutlichte in seiner Präsentation, wie Seestreitkräfte weltweit gegenwärtig autonome Systeme nutzen und ging am Beispiel der USA, Russlands, und Chinas auf künftig denkbare Einsatzbeispiele ein. Dabei betonte er, dass Unterwasserautonomie anspruchsvoll ist und deutlich mehr umfasst als unbemannte Plattformen. Insbesondere geht es darum, das Wechselspiel zwischen Technologie, Einsatzbedrf, Konzepten und dem organisatorischen Umfeld der Seestreitkrätge besser zu verstehen.

  • 28.03.2017
    NDU-Präsentation: Unterwasserautonomie in einem veränderten maritimen Umfeld

    Veränderungen im maritimen Umfeld könnten den Einsatz autonomer Systeme insbesondere in der Unterwasserdomäne begünstigen, argumentierte Heiko Borchert in einem Vortrag an der Eisenhower School der National Defense University in Washigton, DC. Im künftigen maritimen Umfeld werden mehr Akteure mit unterschiedlichen Interessen und reichweitenstarken Sensor-Effektoren-Netzwerken agieren. Das erhöht das Risiko für multifunktionale Plattformen. Als Antwort darauf könnten Seestreitkräfte verstärkt Fähigkeiten auf verteilte, autonme Systems auslagern. In seinem Vortrag vor den Studentinnen und Studenten der Robotics and Autonomous Systems Industries Studies-Gruppe ging Heiko Borchert auf den aktuellen und sich abzeichnenden Einsatz autonomer Unterwassersysteme in den USA, Russland und China ein; zudem beleuchtete er Trendentwicklungen in der asiatisch-pazifischen sowie der Golf-Region. Themen wie die vorübergehende Inbesitznahme eines Gliders der US Navy durch China Ende 2016, die Herausforderung, kommerzielle Unternehmen in militärische Innovationsinitiativen einzubinden (Third Offset), sowie Cybersicherheit im maritimen Raum waren Gegenstand der gemeinsamen Diksussion im Anschluss an die Präsentation

  • 14.02.2017
    Der Falke zeigt seine Krallen: Die VAE richten ihre Verteidigungsstrategie und Rüstungsindustrie neu aus

    Die Vereinigten Arabischen Emirate entwickeln sich immer stärker zu einem strategisch relevanten Akteur, der Macht über die unmittelbare Interessenregion der Arabischen Halbinsel ins östliche Mittelmeer sowie nach Ost- und Nordafrika projiziert. Die zunehmende wirtschaftliche Verflechtung des Landes mit der Asien-Pazifik-Region deuten an, welche Region künftig zusätzlich von Interesse sein wird. Diese Neukalibrierung der strategischen Ausrichtung wirkt sich auf die Sicherheits- und Verteidigungsstrategie aus, wie Heiko Borchert und Shehab al Makahleh in einem neuen Beitrag für die Zeitschrift European Security & Defence darstellen. Der aus Anlass der IDEX 2017 veröffentlichte Beitrag zeigt auf, wie sich die Fähigkeitsanforderungen bzw. die Beschaffungsprioritäten in Folge der angesprochenen Neuausrichtung verändern und welche Kooperationschancen daraus entstehen können.

      Sharpening the Falcon's Claws
  • 10.02.2017
    Unterwasserautonomie und militärische Innovation

    Unbemannte Unterwassersysteme haben einen hohen technischen Stand erreicht, werden von den Seestreitkräften aber erst ansatzweise eingesetzt. Für die umfassendere Akzeptanz dieser Systeme ist ein besseres Verständnis dafür erforderlich, wie Seestreitkräfte damit operativen Mehrwert erzeugen. Dazu ist eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Wechselspiel zwischen operativem Bedarf, kultureller Prädisposition, organisatorischen Rahmenbedingungen und technischen Möglichkeiten unerlässlich. Das ist die Hauptaussage einer neuen Veröffentlichung von Heiko Borchert, Tim Kraemer und Daniel Mahon in der RSIS Working Paper-Serie der S. Rajaratnam School of International Studies, Singapur.

      Waiting for Disruption?!
  • 17.12.2016
    Fang des Tages: China greift einen Ocean Glider der US Navy auf

    Das Aufgreifen eines unbemannten Ocean Gliders der US Navy durch China am 15. Dezember 2016 wirft verschiedene konzeptionelle Fragen zum Einsatz unbemannter Unterwassersysteme auf. In einem Beitrag für das Center for International Maritime Security beleuchtet Heiko Borchert drei Aspekte: (1) die Verwundbarkeit unbemannter Unterwassersysteme als Herausforderung für die strategische Kommunikation, (2) die Bereitschaft, unbemannte Unterwassersysteme wirklich verlieren zu wollen und (3) die Notwendigkeit, in einem zunehmend rauer werdenden maritimen Umfeld über Gegenmassnahmen nachzudenken, um das Aufgreifen unbemannter Unterwassersysteme zu vermeiden.

      Catch of the Day