Nachrichten

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Tätigkeiten der Borchert Consulting & Research AG. Frühere Nachrichten finden Sie in unserem Archiv. 


  • 14.07.2018
    Ausländische Direktinvestitionen und nationale Sicherheit: Beitrag zur Schweizer Debatte

    Im Lichte steigender Direktinvestitionen aus China rückt in der Schweiz jüngst die Frage nach einer möglichen Investitionsprüfung ins Zentrum der politischen Diskussion. Diese wird bislang aber sehr polarisierende geführt: dort staatliche Invertention, hier marktwirtschaftliche Freiheit. Angesichts des anbrechenden Zeitalters technonationalistischer Protektionismuswellen geht es jedoch nicht um das Gegen-, sondern das kluge Miteinander der verfügbaren Instrumente. Drei Fragen müssen dabei beantwortet werden: Worin könnte eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit bestehen? Wer sollte prüfen? Und was geschieht bei einer Ablehnung? Der von Heiko Borchert und Stefan Brem, Bundesamt für Bevölkerungsschutz, verfasste Beitrag für die NZZ gibt darauf konkrete Antworten.

      Schweizer Interessen mit Staat und Markt schützen
      
  • 29.06.2018
    UDT2018: Year of Engineering-Vortrag und Unterwassermärkte der Zukunft

    Bei der UDT 2018 in Glasgow diskutierten Guy Stitt, AMI International, RADM (ret) Simon Williams, Vorsitzender von Clarion Defense & Security, und Heiko Borchert über künftige Entwicklungen des Marktes für Unterseelösungen. Guy Stitt gab einen umfassenden Überblick zu bestehenden und geplanten Beschaffungs- und Modernisierungsprogrammen. Heiko Borchert lenkte den Blick auf die Entwicklungen im arabischen Golf, ging auf die dortigen Industrieambitionen ein und verdeutlichte, wie sich politische und indutrielle Beziehungsnetzwerke verändern.

    Zudem hilet Heiko Borchert den Year of Engineering (YOE)-Vortrag zur Frage "Why Should I Work for Defense?" Der Vortrag richtete sich an Studentinnen und Studenten verschiedener Studienrichtungen. Heiko Borchert diskutierte, wie sich geostrategische Veränderungen auf das maritime Umfeld auswirken und welche Konsequenzen sich darauf für Produkte und Technologien ergeben können. Gerade mit Blick auf technische Studiengänge betonte er, dass Technologie für Streitkräfte immer auch im sozialen Kontext (z.B. Wertvorstellungen, politische Ambitionen) gesehen werden muss.

  • 11.04.2018
    Start des Center for Strategy, Economics & Technology in Wien

    Das Center for Strategy, Economics & Technology in Wien ist ein Expertennetzwerk international tätiger Berater, Manager und Wissenschaftler. Die Experten kombinnieren langjährige Erfahrung im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektor mit umfassender Methodenerfahrung. CSET erstellt geostrategische und geoökoomische Analysen, entwickelt Strategien, unterstützt in der Pflege der Beziehungen zu Schlüsselpartnern, stellt Finanzierungslösungen für Wachstumsprojekte zur Verfügung, beobachtet Technologieentwicklungen, stellt Forschungs- und Industriekonsortien zusammen und unterstützt bei der Suche nach neuen Produkt- und Marktchancen. Heiko Borchert ist Mitgründer des CSET und verantwortet die Leistungen im Bereich der Verteidigungsforschung zur Unterstützung des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Wien.

  • 24.02.2018
    Diversität als Herausforderung: Anmerkungen zur Geoökonomie des östlichen Mittelmeers

    Der östliche Mittelmeerraum ist von zentraler geoökonomischer und geostrategischer Bedeutung, verbindet er doch Europa, die Levante, die arabischen Golfstaaten und Nordafrika miteinander. Diese prominente Lage erklärt, weshalb unterschiedliche Akteure versuchen, ihre Machtansprüche in die Region zu projizieren. Dieser Anspruch ist jedoch leichter formuliert als in der Praxis umgesetzt, denn in dieser Region prallen derart unterschiedliche politische, ökonomische und kulturelle Interessen bzw. Ansprüche aufeinander, dass sich kaum ein dominierender Akteur durchsetzen kann. Gerade weil das östliche Mittelmeer unterschiedliche Regionen miteinander verbindet, ist der strategische Wettbewerb, der sich hier entwickelt, auch für die Anrainer von unmittelbarer strategischer Bedeutung. In einem neuen, 2017 anlässlich der Kiel International Seapower Symposium vorgestellten Beitrag beleuchtet Heiko Borchert diesen Wettbewerb anhand von fünf unterschiedliche Entwicklungsstränge: allgemeine Wirtschaftsbeziehungen, maritimer Transport, ausländische Direktinvestitionen, Rüstungs- und Energiebeziehungen

      Diversität als Herausforderung
  • 18.02.2018
    Innovation auf Befehl?

    Geht es nach dem Koalitionsvertrag der voraussichtlich neuen Bundesregierung, sollen das Bundesministerium der Verteidigung und das Bundesministerium des Innern eine "Agentur für Disruptive Innovationen in der Cybersicherheit und Schlüsseltechnologien" (ADIC) gründen. Mit der Forderung nach Innovation für Sicherheit und Verteidigung trifft das Dokument den Nerv der Zeit. Soll ADIC gelingen, so Heiko Borchert in einem Beitrag für die Denkwürdigkeiten der Politisch-Militärischen Gesellschaft, sind vier Aspekte von zentraler Bedeutung: (1) Klare Kommunikation der Beweggründe für Innovation und der angestrebten Ziele, (2) Demonstrationsvorhaben, die den Mehrwert neuer Ansätze in Konzept- und Technologieentwicklung illustrieren, (3) aktive Arbeit an Ökosystemen, die Akteure unterschiedlichster Herkunft zusammenführen und (4) systematische Marktentwicklung

      Innovation auf Befehl?
  • 14.02.2018
    Patente und der Schutz geistigen Eigentums im Rüstungssektor

    Internationale Wertschöpfungsketten spielen eine wichtige Rolle, um innovative Verteidigungssysteme herzustellen. Die Analyse der von Airbus und Boeing registrierten Patente stellt diese Annahme in Frage, wie Heiko Borchert und Christian Helmenstein in einem neuen Beitrag für European Security and Defence darlegen. Ihre Untersuchung zeigt, dass der Zusammenhang zwischen Innovation und internationaler Zusmmenarbeit weniger eindeutig ist. Beide Unternehmen scheinen Patente vielmehr nutzen, um Produktentwicklungen und Marktpositionen zu schützen. Diese auf einer explorativen Untersuchung basierende Einsicht ist von zentraler Bedeutung für Europas Streben nach einer wettbewerbsfähigen rüstungstechnischen Industriebasis.

      Patente und der Schutz geistigen Eigentums im Rüstungssektor
  • 21.11.2017
    Geopolitik und Unternehmensstrategie: Vortrag am GCSP

    Im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Ausbildung sollte Geopolitik eine stärkere Rolle spielen, befand unlängst die Financial Times. Angesichts grundlegender Veränderungen des internationalen Machtgefüges, die das Umfeld betreffen, indem Unternehmen operieren, organisierte das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik am 20.-21. November 2017 einen Kurs, der Unternehmensverantwortlliche für die Bedeutung geopolitischer Zusammenhänge sensibilisierte. Heiko Borchert referierte im Rahmen dieses Kurses u.a. zum zunehmendem Druck, dem globale Versorgungsströme aufgrund des stärker werdenden politischen Wettbewerbs ausgesetzt sind, ging auf die Folgen einer neuen globalen Finanzarchitektur ein und thematisierte die Konsequenzen, die für Unternehmen aus dem Umstand resultieren, dass der Zugang zu aufstrebenden Exportmärkten in Schwellenländern immer stärker an einen umfassenden Technologietransfer gebunden sind.

  • 16.11.2017
    Innovation und maritime Sicherheit: Vortrag im Rahmen der EDA-Konferenz
    Die Herausforderungen, denen sich Seestreitkräfte im künftigen maritimen Umfeld gegenübersehen, werden den Bedarf an unbemannten und autonomen Systemen erhöhen, doch der Weg dorthin hält zahlreiche Herausforderungen bereit. Das war eine der Botschaften des Vortrags von Heiko Borchert im Rahmen der diesjährigen Konferenz der Europäischen Verteidigungsagentur zur maritimen Sicherheit, die am 16. November 2017 auf Kreta stattfand. In seinem Vortrag ging Heiko Borchert u.a. auf diese Herausforderungen ein, gab einen kurzen Überblick zum aktuellen Stand des Einsatzes unbemannter Systeme zur See und zeigte auf, welche Bausteine für eine zukunftsrobuste Entwicklung von besonderer Bedeutung sind.