Nachrichten-Archiv

An dieser Stelle erhalten Sie Informationen über frühere Tätigkeiten der Borchert Consulting & Research AG und ihrer Experten.


  • 05.05.2016
    Was bedeutet der Einsatz autonomer Unterwassersysteme für die Stabilität im Asien-Pazifik-Raum?

    Anfang April 2016 kündigte US-Verteidigungsminister Ashton Carter in einer Grundsatzrede zur geplanten künftigen Ausrichtung der US-Streitkräfte in der Asien-Pazifik-Region an, dass die US Navy dort künftig auch autonome Unterwassersysteme einsetzen werde. Welche Anwendungen stehen dabei im Vordergrund und was bedeutet der verstärkte Rückgriff auf diese Systeme für die Stabilität der Unterwasserdomäne in diesem geostrategisch fragilen Raum? Lesen Sie dazu hier die neue Analyse von Heiko Borchert, die die Asia Maritime Transparency Initiative des Center for Strategic and International Studies veröffentlicht hat.

  • 01.04.2016
    Verocy und Borchert Consuting & Research AG bündeln Kräfte für die MENA-/Golf-Region

    Verocy und Borchert Consulting & Research AG bieten gemeinsam Beratungsleistungen in den Bereichen Risk und Value Management im Kontext kritischer Infrastrukturen in der MENA-/Golf-Region an. Die gemeinsamen Dienstleistungen umfassen u.a. geostrategische und länderspezifische Risikoanalysen sowie Industrieanalysen mit den Schwerpunkten Energie, Transport/Logistik sowie Sicherheit und Verteidigung. Technische Lösungen in den Bereichen Social Media Monitoring und Incident Tracking unterstützen das Leistungspaket. Verocy mit Sitz in den Niederlanden wurde 2016 gegründet. Heiko Borchert ist assoziierter Partner von Verocy.

  • 02.03.2016
    SEA1000: Perspektiven der australisch-deutschen Zusammenarbeit

    Australien steht inmitten des Auswahlprozesses für die Beschaffung von zwölf neuen U-Booten (SEA 1000). Deutschland teilt mit Australien ein fundamentales Interesse an der langfristigen Stabilität und Prosperität der Asien-Pazifik-Region. Das erklärt die strategische Relevanz der Zusammenarbeit beider Länder, die mit der Kooperation bei SEA1000 in eine völlig neue Dimension vorstossen würde. Deutschland, so Heiko Borchert in einem Beitrag für The Diplomat betrachtet Australien dabei als Wertepartner und ist bereit, Canberra in bislang beispielloser Form zu unterstützen. 

      Why Australia should go with Germany for its future submarine project
  • 16.01.2016
    Unterwasserautonomie: Force Multiplier für die NATO

    Das maritime Umfeld, in dem sich die NATO im 21. Jahrhundert bewegen wird, unterscheidet sich grundlegend von der Vergangenheit. Der Trend zum Einsatz autonomer System ist ebenso Treiber wie Konsequenz der Veränderungen in der Unterwasserdomäne. Der Einsatz autonomer Systeme für verschiedene Aufgabenfelder in der Unterwasserdomäne bietet Chancen aber auch Risiken. Daher ist ein vertieftes konzeptionelles Verständnis unerlässlich. Dazu sollten die NATO-Staaten (1) das 2009 veröffentlichte Konzept "Maritime Unmanned Systems" reaktivieren und stärker am tatsächlich Machbaren ausrichten, (2) die gemeinsame Konzeptentwicklung im Rahmen der verschiedenen Center of Excellence vorantreiben, um damit dem bestehenden Technologie-Push entgegenzuwirken, (3) die Innovationskraft von Start Up-Unternehmen nutzen und (4) sich mit den Risiken beschäftigen, die sich aus dem Einsatz autonomer Systeme in der Unterwasserdomäne durch potenzielle Gegner ergeben. Das sind die Hauptbotschaften eines von Heiko Borchert gemeinsam mit Daniel Mahon und Tim Kraemer veröffentlichten Beitrags, den das Combined Joint Operations from the Sea Centre of Excellence in seiner Zeitschrift "Bow Wave" veröffentlicht hat.

      Leveraging Undersea Autonomy for NATO
  • 29.10.2015
    Autonome Systeme in der maritimen Domäne: Konferenzbeitrag betont Rolle der Kultur

    Der aktuelle Stand des Einsatzes unbemannter Systeme und Optionen für die künftige Nutzung in der maritimen Domäne waren Gegenstand einer Konferenz, die die Europäische Verteidigungsagentur und EuroDefense Deutschland e.V. am 29. Oktober 2015 in Berlin durchgeführt haben. In seinem Konferenzbeitrag betonte Heiko Borchert die Notwendigkeit, die Motive und das Wesen militärischer Innovation genauer zu untersuchen, um Aufschluss darüber zu gewinnen, wann und wie Streitkräfte bereit sind, Technologie anzunehmen und in die eigenen Verfahren und Abläufe zu integrieren. Dabei spielt die sicherheitspolitische Kultur im Allgemeinen und die Organisationskultur der Streitkräfte im Besonderen eine spezielle Rolle. Vor diesem Hintergrund erläuterte Heiko Borchert, dass Marinestreitkräfte verstärkt die bestehende Erfahrung im Einsatz autonomer Systeme für die Minenabwehr nutzen, um neue mögliche Anwendungsfelder zu erschliessen. Diese Entwicklung illustrierte er u.a. mit Bezug zu den aktuellen Entwicklungen in den USA, Russland und China.

  • 25.07.2015
    Informationsmanagement für KRITIS: Neuer Aufsatz für das European Journal of Risk Regulation

    Der Umgang mit Information ist für den Schutz der kritischen bzw. strategisch bedeutenden Infrastrukturen (KRITIS) eines Landes von zentraler Bedeutung. Leider erschwert das Verständnis von Information als einem "exlusiven Gut", zu dem nur wenige Akteure Zugang haben, die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft. In einem neuen Aufsatz für das European Journal of Risk Regulation stellt Heiko Borchert einen neuen Ansatz des Informationsmanagements vor, das dazu beitragen kann, dieses Problem zu überwinden. Der Beitrag stellt das Informationsmanagement als Gemeinschaftsaufgabe in den Mittelpunkt. Informationsmanagement wird dabei bewusst breit definiert und umfasst damit auch den Schritt der Informationsweitergabe, auf den sich die Diskussion mehrheitlich fokussiert. Der Vorschlag unterscheidet dabei zwischen Kernthemen, die relevant sind, um unmittelbare Bedrohungen abzuwenden (z.B. gesellschafts- und technikbedingte Gefährdungen), und Querschnittsthemen, die von Bedeutung sind, um das Umfeld zu verstehen, in dem Infrastrukturentwicklung stattfindet (z.B. Business Continuity Management, Technologievorausschau). Der Beitrag steht gegen Bezahlung auf der Verlagsseite zur Verfügung.

  • 14.07.2015
    Autonomie unter Wasser: Vortrag am CJOS COE in Norfolk, USA
    Auf Einladung des Combined Joint Operations from the Sea Center of Excellence (CJOS COE) und der Old Dominion Universität in Norfolk, Virginia, sprach Heiko Borchert zum Thema "Autonomy in Tomorrow's Undersea Domain: Trends, Opportunities, and Challenges". In seinem Vortrag argumentierte er, dass sich das künftige Unterwasserumfeld verändern wird: Eine steigende Zahl von Nutzern, teilweise in Konflikt zueinander stehende Interessen an der Nutzung mariner Rohstoffe sowie geostrategische Veränderungen tragen dazu bei, dass die Unterwasserdomäne künftig umkämpfter und anspruchsvoller wird. In diesem Umfeld können autonome Unterwassersysteme genutzt werden, um die Fähigkeiten bestehender Plattformen wie z.B. U-Boote zu erweitern; ebenso denkbar sind aber auch deutlich radikalere, disruptivere Ansätze. Disruption resultiert jedoch nicht alleine aus der Anwendung neuer Technologien. Vielmehr geht es darum, kulturelle Aspekte, Doktrin- und Konzeptentwicklung sowie technische Innovation besser aufeinander abzustimmen, betonte Heiko Borchert.
  • 07.07.2015
    Mehr als Handel: Deutschland muss seine sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit APAC ausbauen

    Schrittweise und weitgehend unbemerkt haben sich die Länder der asiatisch-pazfisichen Region (APAC) zum wichtigsten nicht-europäischen Handelspartner Deutschlands entwickelt. Trotz der Risiken, die die Stabilität der Region gefährden und eine Gefahr für die Transportrouten darstellen, die Deutschland mit den APAC-Landern verbindet, ist Berlins sicherheitspolitische Zusammenarbeit weitgehend unterentwickelt. In einem neuen Beitrag für die Zeitschrift Global Asia stellt Heiko Borchert eine sicherheitspolitische Fünf-Punkte-Agenda vor, um dieses Defizit zu überwinden. Der Beitrag schlägt vor, (1) den strategischen Dialog auszubauen, (2) die maritime Domäne als Schlüsselraum der gemeinsamen Prosperität zu interpretieren und Massnahmen zu dessen Stabilität zu ergreifen, (3) den Krisen- und Katastrophenschutz zu stärken, (4) die Kooperation gegen digitale Gefahren auszubauen und (5) die verteidigungspoltiische zusammenarbeit zu erweitern und zu vertiefen

      More than Trade: Why and How to Step Up German Security Cooperation with Asia
  • 19.03.2015
    Rüstungsindustrie im Umbruch (Teil 4): Aufstrebende Rüstungsakteure verändern die Rüstungsbeziehungen

    Ambitionierte und aufstrebende Rüstungsakteure sehen Rüstungspolitik als Gestaltungsinstrument. Sie stellen sich strategisch auf, um ihren politischen Wirkungskreis durch rüstungspolitische Zusammenarbeit zu vergrössern. Dabei spielt der Staat eine aktive Rolle u.a. bei der Steuerung des Rüstungssektors, der Exportunterstützung, der Gestaltung des Technologietransfers und bei der Finanzierung der entsprechenden Unternehmen. In einem Beitrag für die Zeitschrift Europäische Sicherheit und Technik beleuchtet Heiko Borchert die damit einhergehenden Veränderungen der internationalen Rüstungsbeziehungen am Beispiel der Türkei, Südkoreas und der Vereinigten Arabischen Emirate. 

      Aus der zweiten Reihe an die Spitze
  • 31.10.2014
    Rüstungsindustrie im Umbruch (Teil 3): Rüstungsambitionen am Golf

    Die sechs Staaten des Golfkooperationsrates emanzipieren sich zusehends von den westlichen Ordnungsmächten. Nirgends wird dies deutlicher, als in der Rüstungspolitik, so Heiko Borchert in einem neuen Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung. Die ambitionierte Rüstungspolitik der GCC-Staaten ist Ausdruck ihres politischen Gestaltungswillens. Sie dient dazu, die vorhandenen Fähigkeiten der Streitkräfte zu stärken und die militärische Zusammenarbeit auszubauen. Beides erfolgt in der Absicht, den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und bestehende Abhängigkeiten zu reduzieren. Damit beschleunigen die sechs Staaten die Neuordnung der Region

      Selbstbewusste Monarchen rüsten auf