FORSCHUNG: Governance
Die Globalisierung und die rasante Entwicklung neuer Technologien fordern Staat, Wirtschaft und Gesellschaft heraus. Chancen und Risiken liegen nahe beieinander. Die Auswirkungen konkreter Entscheidungen sind in globalem Umfang spürbar. Gefragt sind deshalb neue Wege der Zusammenarbeit: auf allen Ebenen, von der supranationalen zur lokalen Ebene, und unter Berücksichtigung aller staatlichen und nicht-staatlichen Akteure. Diese müssen dazu beitragen, gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogene Entwicklungen zu ermöglichen.

Als neuer Ansatz ist »Governance« seit einiger Zeit im Gespräch. Zahlreiche Ideen wurde bereits entwickelt, doch meist dominiert die Einzelperspektive. In der Regel fehlen der umfassende Blick und die »gemeinsame Sprache«, um die Probleme analysieren und ausgewogene Empfehlungen aussprechen zu können. Zudem mangelt es an Ansätzen, die »weiche Faktoren« wie die Vernetzungsfähigkeit von Institutionen, die konkreten Folgen ihrer Entscheidungen sowie deren nachhaltige Entwicklung messen, d.h. zahlenmässig erfassen und abbilden.

Zusammen mit der Governance Group, einem Expertenteam, arbeiten wir an einem Governance-Modell, um die identifizierten Lücken zu schliessen. Dieses Modell will bestehende Ansätze (z.B. EFQM) und Managementinstrumente (z.B. Balanced Scorecard) nicht ersetzen. Vielmehr geht es darum, diese vor dem Hintergrund der umfassenden Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren sowie der Idee der nachhaltigen Entwicklung konsequent weiterzuentwickeln.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr über die Arbeit der Governance Group erfahren wollen.